Auszeichnung für Reka und ihren Direktor 

Milestone-Preis für Reka-Direktor Werner Bernet

Auszeichnung für Reka und ihren Direktor

Werner Bernet, Direktor der Schweizer Reisekasse Reka, wird für sein Lebenswerk mit dem «Milestone», der höchsten Auszeichnung im Schweizer Tourismus, geehrt. «Der Preis würdigt in erster Linie die Reka und ihr langjähriges sozialtouristisches Engagement», freut sich der 55jährige Bernet, der seit 20 Jahren für die Reka arbeitet.

Die 1939 von den Schweizer Gewerkschaften, von bedeutenden Arbeitgeberfirmen und der Tourismuswirtschaft gegründete Genossenschaft Schweizer Reisekasse verfolgt seit ihrer Gründung das Ziel, für Familien und Arbeitnehmer erschwingliche Ferien zu ermöglichen. Der Reka-Check zählt zu den beliebtesten Lohnnebenleistungen in der Schweiz. Reka-Ferien hat sich zum führenden Schweizer Anbieter für Familienferien entwickelt. Und das soziale Engagement der Reka ermöglicht in diesem Jahr gut 50 000 Gratisferientage für über 1000 einkommensschwache Familien. Laut Umfrageresultaten kennen 80% der Schweizer Bevölkerung die Reka, welche als das erfolgreichste gemeinsame Arbeitgeber- und Arbeitnehmerprojekt der Schweiz angesehen wird.

Einer sozialpartnerschaftlichen Idee verpflichtet

Die Reka-Marken aus den Anfängen der Reisekasse wurden rasch zum populärsten touristischen Zahlungsmittel in der Schweiz. Seit 1968 ist der Reka-Check als Nachfolger erfolgreich auf dem Markt. 2700 Arbeitgeber (darunter sieben der zehn grössten Schweizer Unternehmen und eine steigende Zahl von KMUs) sowie Arbeitnehmerorganisationen und der Grossverteiler Coop bieten ihren Mitarbeitern, Mitgliedern oder Kunden um bis zu 20% vergünstigte Reka-Checks an.

Von 500 000 Bezügern, die Reka-Checks über ihre Arbeitgeber erhalten, ist dies bei jedem vierten gesamtarbeitsvertraglich geregelt. Hinzu kommen weitere 380 000 Gewerkschaftsmitglieder, die als Leistung ihrer Gewerkschaften Reka-Checks mit Rabatten von 7 bis 10% erwerben können. Mit der neuen Gewerkschaft UNIA werden nochmals rund 100 000 Mitglieder der alten GBI zusätzlich bezugsberechtigt. Bis heute sind Gewerkschaften und Arbeitgeber in der Verwaltung der Reka paritätisch vertreten.

Bewährte Strategie und neue Technologie

Die Reka setzt konsequent auf die beiden Kerngeschäfte Reka-Check und Reka-Ferien und ist damit in den letzten Jahren trotz allgemeiner Konsumzurückhaltung und Tourismusflaute stetig gewachsen. 2003 hat der Check-Verkauf erstmals die Grenze von einer halben Milliarde Franken übertroffen. Allein in den letzten fünf Jahren betrug das kumulierte Wachstum 42%. Das breit einsetzbare Zahlungsmittel für Ferien und Reise mit über 6700 Einlösestellen in Tourismus, Freizeit und Verkehr wird deshalb ab 2006 um eine elektronische Reka-Card erweitert.

Die Reka als führende Schweizer Anbieterin von Ferienwohnungen und Hotels für Familien in der Schweiz und im Ausland hat 18 Reka-Feriendörfer mit rund 500 Wohnungen und weitere 2000 zugemietete Ferienwohnungen in über 140 Ferienorten in der Schweiz und im europäischen Ausland (Italien, Frankreich, Deutschland, Kroatien und Österreich) im Programm. Alle Angebote zeichnen sich durch ihre familiengerechte Gestaltung aus, die Reka-Feriendörfer verfügen über ein Rekalino-Familienprogramm mit Kinderhütedienst, über Schwimmbad und teilweise sogar Wellness-Angebote. Reka-Ferien ist auch Buchungsstelle für Ferien auf dem Bauernhof. Die Reka betreibt und vermietet zudem mehrere Ferienliegenschaften, die sich im Besitz von Gewerkschaften oder ihnen nahe stehender Stiftungen befinden (z.B. Scuol, Figino, Kandersteg, Klosters, Unterbäch, Lenk, St. Légier, Sörenberg, Walzenhausen usw.). Oft geniessen hier Gewerkschaftsmitglieder spezielle Rabatte oder Buchungsbedingungen.

Ferienhilfe für Familien

Trotz verbreitetem Wohlstand leben in der Schweiz fast eine halbe Million Menschen nahe an oder unter der Armutsgrenze. Die Reka ist als Nonprofit-Organisation keinen Aktionärsinteressen verpflichtet. Seit vielen Jahren fliesst deshalb ein Anteil des wachsenden Unternehmenserfolgs der bedeutendsten Schweizer Organisation für soziale Ferienhilfe in die Verbilligung von Ferien für Familien und Alleinerziehende, die sich sonst keinen Urlaub leisten könnten. 2004 wendet die Reka rund 2,5 Mio. Franken auf, um 1000 Familien zu Gratisferien oder zu Spezialwochen für allein erziehende Mütter und Väter mit ihren Kindern einzuladen.

Das sozialpartnerschaftliche Bewusstsein der Schweizer Reisekasse wirkt auch im Innern der Unternehmung Reka. «Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Schnitt fast 10 Jahre bei der Reka tätig. Nur dank dieser akkumulierten Kompetenz und Erfahrung konnte die Reka das massive Wachstum der letzten Jahre erfolgreich bewältigen», anerkennt Bernet die Loyalität der Mitarbeiter und die Bedeutung eines guten Betriebsklimas.

Engagement für den Schweizer Tourismus

Fast ein Drittel aller touristischen Nächtigungen in der Schweiz finden in Ferienwohnungen statt. Mit der von der Reka initiierten und vom Bund unterstützten Ferienwohnungs-Initiative will Reka-Direktor Werner Bernet die tourismuspolitische Anerkennung der Parahotellerie als wichtigem Standbein im Schweizer Tourismus weiter stärken. «Der Milestone-Preis wird unsere Anstrengungen zusätzlich unterstützen», ist er überzeugt.

Mit dem «Milestone» Tourismuspreis Schweiz werden jährlich herausragende Leistungen und Projekte im Schweizer Tourismus ausgezeichnet. Eine von drei Kategorien ehrt das Lebenswerk einer Persönlichkeit im Schweizer Tourismus. Der Preis wird jeweils im Herbst gemeinsam von der Fachzeitung hotel + tourismus revue, dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) und dem Schweizer Tourismus-Verband (STV) vergeben.

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