Reka Jahresergebnisse 2005 (Die Reka-Card kommt!)
Die Reka-Card kommt!
Auch 2005 konnte die Reka erneut ein Wachstum ausweisen. Mit einem Plus von 3 % verkaufte die Schweizer Reisekasse Reka-Checks/Reka Rail im Wert von 542,2 Mio. Franken. Im Geschäftsbereich Reka-Ferien erzielte die Reka ein Wachstum von 0,8 %.
In den vergangenen fünf Jahren konnte beim Reka-Geld ein kumuliertes Umsatzwachstum von 26 % erreicht werden, seit 1991 sogar eine Verdoppelung. Die Buchungen von Ferienwohnungen haben seit dem Jahr 2000 um 16,6 % zugenommen.
Im Jahr 2006 steht die Lancierung der Reka-Card bevor. Die Einführung dieses elektronischen Zahlungsmittels bedeutet für die Reka und deren Kunden einen innovativen Schritt zu mehr Komfort und Sicherheit.
Dank dem gesunden Geschäftsverlauf hat die Nonprofit-Organisation Reka, die von Unternehmen und Verbänden der Sozialpartner, des Tourismus und von Coop getragen wird, im Jahr 2005 für 1’060 einkommensschwache Familien kostenlose oder massiv verbilligte Ferien ermöglicht.
Der Reka-Check zählt zu den beliebtesten Lohnnebenleistungen in der Schweiz: 3’300 Arbeitgeber (darunter sieben der zehn grössten Schweizer Unternehmen) sowie Branchenverbände/Gewerkschaften und der Grossverteiler Coop geben an ihre Mitarbeiter, Mitglieder oder Kunden vergünstigte Reka-Checks ab. Im Jahr 2005 konnten über 100 Arbeitgeber neu dazu gewonnen werden, ihren Mitarbeitern Reka-Checks als Lohnnebenleistung abzugeben. Begünstigt wird dieses Wachstum durch die Tatsache, dass im - ab 2007 obligatorischen - neuen Lohnausweis die Check-Vergünstigung des Arbeitgebers bis zu 600 Franken steuerbefreit ist.
Gut 850'000 Haushalte mit mehr als zwei Millionen Menschen nutzen das populäre Zahlungsmittel Reka-Check. Sie profitieren dabei von einer Verbilligung durch die Reka und die Abgabestellen um durchschnittlich 16 %. Für Reka-Checks im Wert von 100 Franken bezahlen die Bezüger also im Mittel nur 84 Franken.
In über 6’900 Betrieben aus Tourismus, Freizeit und Verkehr ist der Reka-Check ein gerne gesehenes Zahlungsmittel. 67 % aller Reka-Checks wurden 2005 bei Unternehmungen des öffentlichen Verkehrs eingelöst.
Die Reka-Card kommt!
Auf Sommer 2006 wird die Schweizer Reisekasse die Reka-Card einführen. Sie wird wie eine Postcard oder Maestrocard funktionieren und es ermöglichen, mit dem geladenen Reka-Guthaben an den mit Eingabegeräten ausgestatteten Reka-Annahmestellen zu bezahlen. Für den Inhaber bietet die Reka-Card mehr Sicherheit und die komfortable Möglichkeit, mit Reka-Geld neu auf Franken und Rappen genau zu bezahlen. Die Reka rechnet damit, dass in vier bis fünf Jahren die Hälfte des Umsatzes über die Reka-Card abgewickelt werden wird.
Neue Reka-Feriendörfer in Disentis und Urnäsch
Mit der Eröffnung des 17. Reka-Feriendorfs im bündnerischen Disentis hat die Reka ihr familienfreundliches Ferienangebot in der Schweiz nochmals ausgeweitet. Seit der Eröffnung im Juni 2005 verzeichnet die Anlage eine eindrucksvolle Auslastung von 80 %. Zum Label «Reka-Feriendorf» gehören attraktive Zusatzleistungen wie das Rekalino-Familienprogramm mit Kinderhütedienst, grosser Kinderspielanlage, Hallenbad, Ausleihservice für Babyartikel etc. Im Herbst 2007 wird die Reka in Urnäsch (AR) ein Bauernhof-Feriendorf eröffnen und damit das erfolgreiche Konzept der Reka-Feriendörfer weiter führen.
Mit rund 2’500 Wohnungen in Frankreich, Spanien, Italien, Kroatien, Österreich und in der Schweiz - darunter sind auch 250 Bauernhöfe - ist die Reka führender Schweizer Anbieter von familienfreundlichen Ferienwohnungen.
Erfolgreicher Start für Reka-Campingferien
Im Jahr 2005 konnten über die Reka die Ferienangebote des holländischen Veranstalters Selectcamp erstmals auf dem Schweizer Markt gebucht werden. Die eingerichteten Komfort-Bungalowzelte und Mobilheime auf 40 ausgewählten 3- und 4-Sterne-Campingplätzen in den beliebtesten Urlaubsregionen Italiens, Frankreichs, Kroatiens und den Niederlanden fanden bei den Schweizer Gästen grossen Anklang. 3’000 Reka-Gäste haben von der neuen und preiswerten Angebotslinie profitiert.
2005 machten 40’000 Familien mit der Reka Ferien. 158’000 Personen verbrachten insgesamt 941’000 Übernachtungen in Reka-Ferienwohnungen in der Schweiz und 367’000 Nächtigungen im Ausland. In der Schweiz erzielte Reka-Ferien einen Umsatz von 23,0 Mio. Franken, im Ausland einen solchen von 13,3 Mio. Franken.
Die Angebote der Reka sind seit fünf Jahren auch über Internet buchbar. 2005 wurden 4 von 10 Reka-Buchungen online getätigt, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 15 % bedeutet. Ab Frühling 2006 werden die Reka-Ferienwohnungen zudem über den neuen «e-Marktplatz Ferienwohnungen Schweiz» auf der Plattform www.myswitzerland.com von Schweiz Tourismus verfügbar sein.
Reka mit sozialem Engagement
Die genossenschaftlich aufgebaute Nonprofit-Organisation Reka ist keinen Aktionärsinteressen verpflichtet. Seit vielen Jahren fliesst deshalb ein Teil des Unternehmenserfolgs in die Verbilligung von Ferien für Familien und Alleinerziehende, die sich sonst keinen Urlaub leisten könnten. Im Jahr 2005 wurden mit 2,3 Mio. Franken Reka-Ferien für 1’060 Familien ermöglicht. Insgesamt wurden 52'000 Übernachtungen massiv verbilligt oder kostenlos angeboten. Damit hat die Reka ihre Ferienhilfe seit 1998 verdoppelt.
Reka-Zahlen
Geldwerte in Mio. Fr., Logiernächte in 1000 Einheiten
2003 2004 2005
Verkaufte Reka-Checks 493,1 501,5 506,2
Verkaufte Rail-Checks 13,6 25,4 36,0
Total Verkauf 506,7 526,9 542,2
Veränderung in % +5,0 +4,0 +3,0
Eingelöste Reka-Checks 475,9 490,4 481,7
Eingelöste Rail-Checks 13,5 22,2 33,4
Total Einlösungen 489,4 512,6 515,1
Veränderung in % +4,1 +4,7 +0,5
Logiernächte in der CH 966 944 941
Logiernächte im Ausland 370 354 367
Total Logiernächte 1337 1298 1308
Veränderung in % +0,4 -2,9 +0,8